Lustiges

  • Lustige Geschichten aus unserem Lagerleben

 Bild sagt alles

Lieber Besucher,
die in allen Lagern bekannten und so sehr geliebten Sprüche wie:
Ist das Feuer echt? Kocht ihr da richtiges Essen? Habt ihr auch richtige Berufe?
Lebt ihr das ganze Jahr so? Seit ihr eine Sekte?
Werden hier keine Erwähnung finden.
An diesem Platze werden unsere Geschichtenerzähler nur Werke aus dem Lagerleben zum Besten geben.

 

Kloster Schiffenberg 16.04. - 1.04.2015

Der Herr, in all seiner Güte, schneidet zum Frühstück Brot für seine Untergebenen. Allerdings hört er nach der Hälfte schon auf und eröffnet das Frühstück. Knappe Tiberian schaut auf die wenige Brotscheiben und hat einen Geistesblitz: "Jaja, der Herr macht auch nur halbe Sachen."

Zwei riesige Wolfshunde laufen der armen Magd über den Weg. Ceri findet: "Die haben ihre Schnauzen direkt in Brusthöhe. Da hilft der beste "Push Up" als Rüstungsschutz nicht."

Es ist Zeit für das Abendessen. Knappe Tiberian und Magd Ceridwen helfen der Köchin Finja. Tiberian öffnet die Sahnebecher und ruft: "Sahne muss man gut schälen. Schön die Schale abmachen." Äußerst gereizt meint Ceri: "Knappe, du weißt aber auch gar nichts. Sahne ist eine Hülsenfrucht."

Im Nachbarlager müht man sich mit einer kleinen und recht stumpfen Säge ab, die langen Holzstück passend für die Feuerschale zu sägen. Unser Herr schaut sich die Sache einige Momente schmunzenld an, ohne das es im Nachbarlager zu Erfolg kommt. Er bietet seine Hilfe an, die aber dankend abgelehnt wird. Weitere Zeit vergeht, in der weitere Holzstücke tapfer Widerstand leisten. Kurzerhand eilt unser Herr ins Zelt, holt die Motorsäge und schnibbelt den Nachbarn das Holz klein. Unser Herr ist einfach der Beste. Und fortan hörten wir ständig: "Wir lieben euch, ihr habt ein Fichtenmopet."

Finja erklärt Johannes, wie man richtig in Holzschuhen läuft: "Du musst schlurfen. Einfach schlurfen." Johannes überlegt eine Weile und jammert dann: "Aber das hat meine Mutter mir doch jahrelang abgewöhnt."

 

 Historischer Mittelaltemark Korbach 12.10. - 13.10.2014

Man sitzt in froher Runde am Mittagstisch und unterhält sich über das sehr spannende Thema: Pferde. Annedore stellt die Frage in den Raum: "Hatte jemand je eine Pferdephase?" Die vielen weiblichen Mitglieder von Strack Duer, aber auch die wenigen männlichen Mitglieder verneinen wehement. Außer Knappe Koloman. Er war früher beim Voltigieren und beantwortete uns geduldig all unsere Pferdefragen.

Bei einem weiteren gemeinsamen Beisammensitzen unterhält man sich über das wirklich wichtige Thema: Hierarchie. Der Herr möchte das Wissen seiner Untergebenen prüfen und fragt:
"Was liegt denn unter dem Knappen." Die Magd Ceridwen schaut grinsend zu Knappe Tiberian
und ruft erfreut: "Die Magd!"


 Kaiserfest in Fritzlar 14.08. – 17.08.2014

 Herr und sein Mündel arbeiten an des Mündels neuer Lederrüstung. Unser Herr spricht mahnend: „Vorne müssen noch Keile rein, damit dein Busen zur Geltung kommt.“ Das Mündel meint aber nachdenklich: „Der muss nicht zur Geltung kommen, da kommen noch Schuppen drüber.“

Musikerin Annedore und Magd Ceridwen handarbeiten mit Wolle. Dabei verheddern sich die Knäule auf dem Boden. Erfreut ruft Annedore: „Sie paaren sich. Sie machen Babys.“
Ceri quietscht freudestrahlend: „Es wird ein Sternchenzwirn.“

Am Abend ärgert Knappe Tiberian mal wieder die arme Magd. Ceridwen versucht hinter ihm her zu rennen. Mit X Unterröcken und Holzschuhen ist das aber gar nicht mal so einfach und eigentlich auch völlig sinnlos. Als sie atemlos wieder am Tische im Lager sitzt, gibt sie folgende Weisheit zum Besten: „So, das war nun etwas Spätsport. Wo bleibt jetzt das Abendbrot?“

Tiberian setzt seine Bundhaube auf und zieht sie sich über die Augen, dann läuft er
schreiend durchs Lager: „Ich sehe tote Gespenster!“

Abends am Lagerfeuer. Man spricht über Dies und Das in feuchtfröhlicher Runde. Unsere Musikerin meint irgendwann lachend: „Egal was ich heute Nacht träumen werde,
ich hoffe ich vergesse es.“

 

Hemfurth am Edersee: 30.05 - 01.06.2014

Der Lageraufbau ist gerade beendet und das soeben entfachte Feuer raucht sehr in Richtung Lager. Der Küchenjunge fragt: "Wer hat denn das Lager so ungünstig aufgebaut?"

Wieder einmal gibt der Küchenjunge am Morgen kaum verständliche Weißheiten von sich.
Niemand kann sie verstehen. Die Köchin bricht in Gelächter aus: "Das ist so völlig nilsig!"

Der Söldner wurde bei schönstem Sonnenschein eine gefühlte halbe Stunde lang gerüstet.
Mit hochrotem Kopf verkündet er freudestrahlend: "So Schatz! Ich bin fertig. Wir können
nun einkaufen gehen."

 

Neustadt - 18.07 - 20.01.2014

Die Magd befindet sich gerade im Zelt und hört den Anderen beim Aufbau der Tische zu. Die Köchin sagt: "Zwischen den Beinen ist ein Loch, da muss es rein...Dabei musst du etwas hin und her wackeln. Der Rest ist dann ein Kinderspiel...."

Die Köchin Finja will Kaffee kochen. Doch im Kessel entstehen einfach keine Blubberblasen. Knappe Tiberian gibt zu bedenken: "Vielleicht ist es nicht-kochendes Wasser."

Am Morgen im lagernahen Einkaufsladen. Das Mündel braucht dringend Schnürsenkel: "Ich brauche Schnürsenkel für meine Holzschuhe."

Knappe Tiberian ist im Nachbarlager um sein Messerchen zu schleifen.
"Hee, Tibi! Dreh nicht am Rad!"

Die Musikerin fragt beim Frühstück: "Mag noch jemand Kaffee?"
Ceri deutet auf ihren Becher: "Ja, ich! Hier...In diesen Becher...oh, der noch voll ist!"

Der Knappe Tiberian soll den Salat kleiner zupfen, der bereits in der Salatsoße liegt.
Die Köchin schaut schelmisch: "So, nun sind die Hände auch gut eingecremt."

Am Abend geben Magd und Musikerin eine kleine Bauchtanzeinlage. Die Magd schnappt sich den hölzernen Kochlöffel, balanciert ihn auf den Kopf und tanzt damit durchs Lager. "Ich habe den Kochlöffeltanz erfunden."

Beim Abbau: Das Zelt muss eingerollt und der Sack drüber gestülpt werden. Köchin Finja
zum Knappen Tiberian: "Du musst das gleichmäßig drüber ziehen. Wie bei einem Kondom.
Sonst funktioniert das nicht."

Wo muss die Herrin des Nachbarlagers (Lupa Alba) suchen, um ihre Kinder zufinden?
Richtig! Am Lagerfeuer von Strack Duer. An dieser Stelle liebe Grüße an die weißen Wölfe.

Die Magd ist morgens eigentlich immer schon vor den Anderen wach. Dann sorgt sie für das Lagerfeuer und kocht den so sehr benötigten Kaffee. Doch leider verschlief sie in Neustadt jeden Morgen. Am Samstag musste der Herr sich sogar selber seinen Kaffee kochen. Die Köchin meinte darauf hin: "So eine faule Magd. Verschläft das ganze Lagerwochenende... und der Herr musste es sich sogar selber machen...." Ein Schelm ist, wer jetzt Böses denkt.